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Deep Tech Award 2016 verliehen
 
PTX tech GmbH, Factor-E Analytics GmbH, MCS DataLabs GmbH und Cassantec GmbH heißen die vier Gewinner des mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Deep Tech Award 2016. Die Preise wurden am Mittwochabend gemeinsam vom Business Apps Network, dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e. V. und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung im Telefónica BASECAMP verliehen. Der 2. Platz ging dabei gleich an zwei Unternehmen.

1. Platz: "4D MMS Vision-System" der PTX tech GmbH (20.000 Euro)

Den 1. Platz belegte das "4D MMS Vision-System" der PTX tech GmbH. Das 4D MMS Vision-System wurde entwickelt, um Mensch-Maschine-Interaktion zu ermöglichen. Durch das System können Roboter im Gegensatz zu taktilen Sicherheitslösungen, die erst bei Berührung mit einem Menschen abschalten, mit uneingeschränkter Winkelgeschwindigkeit und einem Drehmoment mit beliebiger Last arbeiten. Technologisch basiert das System auf 3D-Laserscanning, bestehend aus einer Emitter- und Detektor-Einheit. Mit 120 fps (frames per second) werden Infrarot-Pulse mit einem augensicheren Laser der Klasse I ausgesandt, um die Umgebung zu detektieren und Gefahren zu erkennen. Bei mobilen Maschinen wie Kränen und Förderzeugen kann 4D MMS zusätzlich die Position sicher bestimmen, ohne dass Marker oder Reflektoren erforderlich werden. Natürliche Merkmale aus der Umgebung nutzt 4D MMS zur Positionsbestimmung, sodass es - ohne GPS - bei intralogistischen Prozessen wie Flächen- oder Hochregallagern eingesetzt werden kann. In der Industrieautomatisierung führt 4D MMS dazu, dass Maschinen oder Roboter nicht mehr mit Zäunen oder Lichtgittern eingehaust werden müssen. Stattdessen wird der Arbeitsraum mit 4D MMS überwacht. Dabei ist nur ein Sensor erforderlich, der z.B. an einer Krantraverse angebracht wird. Die Anlage stoppt nur dann, wenn sich ein Mitarbeiter in den Gefahrenbereich begibt. Für den Betreiber der Anlage bedeutet das eine signifikante Effizienzsteigerung durch höhere Maschinenverfahrzeiten, weniger Maschinenstopps und weniger Ausschuss, etwa bei fest getakteten Arbeitsprozessen wie in der Galvanik.

2. Platz: Lösung "Factor-E Analytics" der Factor-E-Analytics GmbH (15.000 Euro)

Factor-E Analytics ist eine intelligente Lösung zur Digitalisierung und Vernetzung von Fertigungsanlagen.  Relevante Leistungsdaten werden dabei über die Echtzeit-Analyse und Auswertung von Stromsignalen abgeleitet, unabhängig vom Typ und Alter der Maschine. Da die Datenerfassung und Informationsgewinnung ausschließlich auf Stromsignalen basiert, müssen die zu digitalisierenden Anlagen nicht über eine IT-Schnittstelle verfügen. Die Digitalisierung der Anlagen erfolgt lediglich durch Messung, Auswertung und Übertragung von Stromflüssen, die durch eine kostengünstige und beim Kunden meist schon vorhandene Standard-Hardware (industrielle PCs) erfolgt. So wird eine vollständige und umfassende und trotzdem kostengünstige Digitalisierung jedes Shop-Floors möglich - Stichwort: Retrofitting. Dies ermöglicht die Erfassung von Betriebs- und Ressourcenverbrauchsdaten sowie die Überwachung der Anlagenproduktivität und -gesundheit. Schwachstellen und Ineffizienzen können  frühzeitig identifiziert, Produktionsziele kontrolliert und Anlageausfälle reduziert werden. Darüber hinaus können Produktionsmitarbeiter aktive über Vorfälle informiert werden (z.B. per Email oder SMS), um so zeitnah auf Probleme reagieren zu können. Insgesamt sind Produktivitätssteigerungen von bis zu 20% und Energieersparnisse von bis zu 30% zu erwarten. Auf einer cloud-basierten Plattform kann der Anwender schließlich den Energieverbrauch sowie die Produktivität seiner Fertigungsanlagen inklusive relevanter Produktivitätsindikatoren (KPIs) visuell und in Echtzeit verfolgen. Die KPIs, Alarmierungen, Benachrichtigungen und Actionable-Data werden zudem in Echtzeit auf webfähige Geräte kommuniziert. Das System hat minimale Anforderungen an rechnerische Infrastruktur und wirkt als additiver IT-Layer. Die für die Datenerfassung benötigte Hardware wird innerhalb von nur 30 Minuten pro Anlage installiert. Produzierende Unternehmen und insbesondere KMU können dadurch mit geringem Investitionsaufwand von innovativen Industrie 4.0-Ansätzen profitieren.

2. Platz: Wearable "SmarKo" der MCS DataLabs GmbH (15.000 Euro)

In der gegenwärtigen Version ist "SmarKo" der MCS DataLabs GmbH als Armbanduhr entworfen und für den Einsatz im E-Health-Bereich spezialisiert. SmarKo sammelt mithilfe verschiedener Sensoren Daten und leitet diese verschlüsselt an einen Server weiter. Mithilfe der SmarKo HealthApp können diese Daten intelligent genutzt werden. In weiteren Versionen können die Sensoren nach dem „Lego-Prinzip“ mit wenig Aufwand ausgetauscht werden. Durch die modulare Systemarchitektur und die nahezu beliebig kombinierbaren Sensoren, soll SmarKo die universelle Antwort auf eine Vielzahl kundenspezifischer Wünsche sein: Von hilfebedürftigen Personen (Kinder, Senioren, Reha-Patienten) über Arbeitnehmer (Kuriere, Ingenieure, Ärzte, Manager im Innen- und Außendienst), bis hin zu privaten Nutzern für z.B. Sport, Familienkonnektivität und Urlaub, soll SmarKo das Leben der Nutzer effizienter gestalten. Das Wearable kann beispielsweise Vitaldaten wie Puls, Sauerstoffsättigung und Körpertemperatur überwachen. Entsprechende Anwendungsbereiche sind Telemedizin und „Remote Patient Care“. Reha-, Sucht- und Demenz-Kliniken können SmarKo nutzen, um verirrte oder hilflose Patienten zu lokalisieren und mit ihnen zu kommunizieren. SmarKo kann auch für die elektronische Zugangskontrolle genutzt werden und der integrierte Druckknopf ermöglicht es Notdienste anzurufen. Zudem kann das Wearable selbständig Hilfe holen, wenn es bedrohliche Situationen spürt, z.B. bei einem plötzlichen Stressanstieg oder einem Sturz. SmarKo existiert als praxiserprobter Prototyp nachdem es erfolgreich in Mexiko, Deutschland den Vereinigten Arabischen Emiraten getestet wurde.

Platz 3: "Cassantec Prognostics" der Cassantec GmbH (10.000 Euro)

Cassantec Prognostics der Cassantec GmbH basiert auf einer Kombination stochastischer Methoden, um Zustandstrends, Risikoprofile von Störungen und verbleibende Restlebensdauern von Maschinen und Anlagen zu ermitteln. Basierend auf historischen und aktuellen Prozess- und Zustandsdaten – unter anderem Schwingung, Temperatur, Druck und Geschwindigkeit – stellt die prognostische Lösung von Cassantec verschiedene Informationen bereit. Mithilfe einer datenbasierten Prognosetechnologie werden zukünftige Maschinenzustände vorhergesagt. Diese Prognosen bilden eine Entscheidungsgrundlage für eine intelligente Planung der Instandhaltung. Anstelle fester Intervalle wird nur dann eine Wartung vorgenommen, wenn sie technisch notwendig ist. Der Nutzen der prognostischen Lösung geht damit über den von Monitoring und prädiktiver Diagnostik hinaus. Im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen, liefert Cassantec Prognostics einen expliziten Zeithorizont. Die Resultate der stochastischen Kalkulationen werden in einem entscheidungsbezogenen Format präsentiert, das dem Betreiber hilft, seine notwendigen Instandhaltungsstrategien zu optimieren. Das Front-End der Software ist einfach und klar strukturiert. Die Berichte können vom Anlagenbetreiber über ein sicheres Online-Portal abgerufen werden. Die Lösung von Cassantec ermöglicht die Restlebensdauer der Anlagen und ihrer Komponenten effizient auszuschöpfen, den optimalen Erneuerungszeitpunkt zu bestimmen und die Wartungskosten sowie ungeplante Stillstände zu minimeren.

Die Urkunden wurden vom Vorsitzenden des Business Apps Network, Dirk Stocksmeier, dem SIBB-Vorsitzenden Thomas Schröter sowie Cornel Pampu, Referatsleiter IKT, Medien und Kreativwirtschaft in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, überreicht. Wir bedanken uns bei allen Bewerbern und gratulieren allen Gewinnern.

Die Fachjury bildeten:

•    Frank Hoppe, Vorstandsmitglied Business Applications for the Mobile World e. V.
•    Prof. Dr. Odej Kao, Lehrstuhlinhaber Distributed IT Systems, Technische Universität Berlin
•    Prof. Dr. Klaus-Dieter Lang, Direktor, Fraunhofer IZM
•    Tim Lange, Vorstand und Gründer, Casenio AG
•    Michael Pemp, Referent bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für die IKT Branche
•    Prof. Dr. Björn Scheuermann, Lehrstuhlinhaber Computer Engineering, Humboldt-Universität zu Berlin
•    Thomas Schröter, Vorsitzender, SIBB e. V
•    Dirk Slama, Direktor Business Development, Bosch Software Innovations GmbH
•    Jens Tamm, JT Management- und Vertriebsberatung


Der Deep Tech Award wurde bereits zum zweiten Mal gemeinsam vom Business Apps Network, dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e. V. und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne log in. berlin verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr anwendungsorientierte und erprobte Lösungen und Produkte auf Soft- und/oder Hardwarebasis im Bereich „Internet of Things“ (IoT).
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Neue Partnerschaft der Schütze Consulting
 
Schütze Consulting AG ist erstes myInvenio Partnerunternehmen in Deutschland

Durch eine neue Partnerschaft erweitert unser Mitgliedsunternehmen Schütze Consulting sein Portfolio um das Process Mining Tool myInvenio. Mit myInvenio lassen sich durch einen einfachen Datenimport Geschäftsprozesse in Echtzeit visualisieren, analysieren und auswerten. So erfahren Unternehmen die ganze Wahrheit über ihre Prozesse und schaffen Transparenz auf allen Ebenen.

myInvenio ist eine Lösung des maltesischen Unternehmens Cognitive Technology, das im Juni 2016 für seine führende Process Mining Lösung als Gartner Cool Vendor ausgezeichnet wurde.

Zu den Auswertungsmöglichkeiten der Lösung gehören die Darstellung des tatsächlichen Workflows, die Auswertung von Durchlaufzeiten und die Analyse darüber, welche Bearbeiter zusammenarbeiten.

Diese Informationen ermöglichen eine nachhaltige Optimierung von Workflows und können ungewünschte Prozesswege aufdecken.

Neben der Prozessanalyse in der Vergangenheit werden Prozesse in der Gegenwart überwacht und zukünftige Trends können vorhergesagt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.business-prozesse.de
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Deep Tech Award 2016 ausgelobt
 

1. DER BERLINER DEEP TECH AWARD

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung schreibt gemeinsam mit dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e. V. und dem Business Apps Network im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne log in. berlin (Ankerprojekt) den Deep Tech Award 2016 aus. Gesucht werden anwendungsorientierte und erprobte Lösungen und Produkte auf Soft- und/oder Hardwarebasis im Bereich „Internet of Things“ (IoT), die sich durch einen hohen Innovationsgrad und großes Zukunftspotenzial auszeichnen, z. B. aus folgenden Bereichen:
 
  • Devices
  • Sensoren & Aktoren
  • Netzwerke  (Low-Power/Short-Range, Low-Power/Wide-Area)
  • Prozessoren & Architekturen
  • Betriebssysteme
  • Plattformen
  • Device Management (Device Monitoring, Firmware & Software Updates, Diagnostik, Fehleranalyse & Reporting, Physisches Management & Sicherheitsmanagement)
  • Analytische Tools, Algorithmen, Event Stream Processing und Analysemodell
  • Standards & APIs
  • Sicherheitstechnologien für Devices, Betriebssysteme, Plattformen & Kommunikationswege


2. HINTERGRUND

Berlin ist ein führender Standort für Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland und Europa. In der Hauptstadt erwirtschaften etwa 7.300 IT-Unternehmen mit fast 80.000 Erwerbstätigen jährlich einen Umsatz von mehr als 10,5 Milliarden Euro.

Die mit dem Begriff IoT bezeichnete Vernetzung der physischen mit der virtuellen Welt schreitet schnell voran. „Intelligente“ und vernetzte Gegenstände dringen nach und nach in nahezu alle Lebensbereiche vor. Schätzungen zufolge könnten bereits im Jahr 2020 weltweit bis zu 21 Milliarden vernetzte Gegenstände im Einsatz sein.

Für die IT-Wirtschaft stellt diese neue Konnektivität eine Chance dar, mit innovativen Lösungen und Produkten in Bereichen wie Industrie, Handel, Logistik, Energie, Mobilität und Gesundheitsversorgung immense Wertschöpfungspotenziale zu heben. Es zeigt sich immer mehr, dass die Ausstattung von Gegenständen mit Sensoren, Aktoren und Software sowie deren Vernetzung ein ungeheures Marktpotenzial birgt. IoT bildet zudem eine zentrale Grundlage für Konzepte wie Industrie 4.0, Smart Home, Smart City und Smart Country.

Berlin verfügt mit seinem Mix aus unzähligen Start-Ups und etablierten, oft hochspezialisierten kleinen und mittelständischen Unternehmen über eine hervorragende Ausgangsposition und kann im internationalen Wettbewerb der technologieorientierten Städte und Regionen auch langfristig eine herausragende Rolle übernehmen.

Die steigende Nachfrage nach Produkten und Lösungen im Bereich IoT kann sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber für die Region entwickeln. Gleichzeitig ist die Entwicklung entsprechender Lösungen und Produkte für die Unternehmen wegen der Kombination von Hardware- und Software-Komponenten mit besonderen Herausforderungen wie langen Entwicklungsprozessen, hohen Innovationskosten und großem finanziellen Risiko verbunden. Mit den Auszeichnungen wollen wir die Innovationskraft von aufstrebenden Start-Ups und etablierten Unternehmen würdigen und zusätzliche Aufmerksamkeit für IoT-Lösungen und -Produkte „Made in Berlin“ erzeugen.


3. ZEITRAHMEN
 
19. Juli Bekanntmachung des Aufrufs und Start der Einreichfrist
20. Oktober Ende der Einreichfrist
9. November   Bekanntgabe der Preisträger und Preisverleihung


4. PREISE UND PREISGELDER

Der Wettbewerb ist mit insgesamt bis zu 60.000 Euro Preisgeld dotiert (Finanzierung über Mittel der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie Mittel der EU/ EFRE) und es werden mindestens drei „Deep Tech Stars“ verliehen. Die Preisträger des Wettbewerbs und deren Produkte und Lösungen werden über die Medien des Veranstalters sowie der Kooperationspartner kommuniziert. Die Preisverleihung findet am 9. November im Rahmen des SIBB-Forums Digital Business im Basecamp Berlin statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


5. TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND AUSWAHLKRITERIEN

Zum Wettbewerb zugelassen sind im Land Berlin niedergelassene Unternehmen. Einreichungen kleiner und mittlerer Unternehmen sind ausdrücklich erwünscht. Gesucht werden anwendungsorientierte und erprobte Lösungen und Produkte auf Soft- und/oder Hardwarebasis im Bereich „Internet of Things“ (IoT), die sich durch einen hohen Innovationsgrad und großes Zukunftspotenzial auszeichnen.

Bei der Bewertung durch die unabhängige Jury werden folgende Kriterien berücksichtigt:
 
  • Innovationsgrad/Innovationshöhe
  • Eigenständigkeit des Wettbewerbsbeitrages und Alleinstellungsmerkmale (USPs)
  • Vorteil und Mehrwert aus Nutzerperspektive
  • Marktpotenzial
  • Datenschutz- und Datensicherheitskonzept
  • Ggf. Hardwaredesign


6. DIE JURY

Die Gewinner werden durch eine unabhängige Fachjury gekürt:
 
  • Michael Pemp, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
  • Thomas Schröter, SIBB e. V
  • Frank Hoppe, Business Applications for the Mobile World e. V.
  • Prof. Dr. Odej Kao, Technische Universität Berlin
  • Prof. Dr. Klaus-Dieter Lang, Fraunhofer IZM
  • Tim Lange, Casenio AG
  • Prof. Dr. Björn Scheuermann, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Dirk Slama, Bosch Software Innovations GmbH
  • Jens Tamm, JT Management- und Vertriebsberatung


7. FORMALE RAHMENBEDINGUNGEN DER EINREICHUNG DES WETTBEWERBSBEITRAGES
 
  • Alle Rechte an dem Wettbewerbsbeitrag bleiben beim Einsender. Die Einreichung von mehreren Wettbewerbsbeiträgen ist zulässig. Der Einsender stellt sicher, dass sein Wettbewerbsbeitrag frei von Rechten Dritter ist.
  • Der Einsender haftet gegenüber den Trägerorganisationen des Wettbewerbs dafür, dass der Wettbewerbsbeitrag/die Einreichung keine Rechte Dritter verletzt.
  • Gegebenenfalls wird der Einsender die Trägerorganisationen des Wettbewerbs von allen Ansprüchen und möglichen entstehenden Aufwendungen freistellen, die von dritten Personen wegen einer Rechtsverletzung geltend gemacht werden können.
  • Der Einsender erklärt sich mit Abgabe der Einreichungsunterlagen einverstanden, dass die eingereichten Arbeiten (Fotomaterial etc.) im Rahmen der Bewerbung, Dokumentation und Berichterstattung zum Wettbewerb durch die Trägerorganisationen des Wettbewerbs verwendet werden dürfen und räumt hierzu alle erforderlichen Nutzungsrechte ein. Das Nutzungsrecht der Trägerorganisationen ist nicht ausschließlich, aber zeitlich und räumlich unbeschränkt und bezieht sich auf alle bekannten und unbekannten Verwertungsarten.
  • Die Trägerorganisationen des Wettbewerbs sind berechtigt, die im Rahmen des Wettbewerbs erlangten persönlichen Daten des Teilnehmers, wie beispielsweise Namen oder Fotos, an Dritte weiterzugeben, etwa an Medien. Sofern die Weitergabe nicht gewünscht ist, wird der Einreichende den Trägerorganisationen des Wettbewerbs bei der Einreichung schriftlich mitteilen, auf welche Daten sich der Wunsch der Nichtweitergabe bezieht.
  • Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, so bleibt hierdurch die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen unberührt.


8. EINZUREICHENDE UNTERLAGEN
 
  • Benennung eines inhaltlichen Ansprechpartners unter Angabe der Kontaktdaten inkl. Telefonnummer und E-Mailadresse
  • Beschreibung des Unternehmens (max. 1.500 Zeichen)
  • Darstellung des Wettbewerbsbeitrags (max. 3.000 Zeichen)
  • Beschreibung der innovationsbezogenen Alleinstellungsmerkmale – Was ist das Neue am Wettbewerbsbeitrag? (max. 3.000 Zeichen)
  • Darstellung des Datenschutz- und Datensicherheitskonzepts (max. 1.500 Zeichen)
  • Ggf. Fotos und Zeichnungen als Anlage (max. 3)

Alle Informationen finden Sie im Ausschreibungsdokument.

Bitte verwenden Sie folgendes Bewerbungsformular.

Alle Wettbewerbsbeiträge, deren Unterlagen bis zum 20. Oktober 2016, 24 Uhr per E-Mail an DeepTechAward2016@sibb.de beim SIBB e. V. eingegangen sind, die die maximalen Zeichenzahlen einhalten und den formalen Anforderungen des Wettbewerbs entsprechen, nehmen an dem Wettbewerb teil.


9. KONTAKT BEI RÜCKFRAGEN

Robert Fröhlich

Business Applications for the Mobile World e. V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin

Tel.: +49 (0)30 408191-290

E-Mail: Robert.Froehlich@ba4mw.de
Web: http://www.businessappsnetwork.de


10. TRÄGERORGANISATIONEN

Der Deep Tech Award wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e. V. und Business Applications for the Mobile World e. V. organisiert. Als Ansprechpartner fungieren:

Michael Pemp

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Martin-Luther-Str. 105
10825 Berlin

Tel.: +49 (0)30 9013 8276

E-Mail: Michael.Pemp@senwtf.berlin.de
Web: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/


René Ebert

SIBB e. V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin

Tel.: + 49 (0)30 408191-281

E-Mail: rene.ebert@sibb.de
Web: http://www.sibb.de


Robert Fröhlich

Business Applications for the Mobile World e. V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin

Tel.: +49 (0)30 408191-290

E-Mail: Robert.Froehlich@ba4mw.de
Web: http://www.businessappsnetwork.de
 
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Gesprächsrunde mit Senatorin Yzer
© 2016 Presse & Marketing Ines Weitermann
 
Am 3. Mai diskutierten Mitglieder des Business Apps Network in exklusiver Runde im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes mit Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU). Im Mittelpunkt des gemeinsam mit dem Branchenverband SIBB organisierten Dialogs standen die Aktivitäten zur Förderung des IT-Mittelstands. Alle teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer hatten in diesem Rahmen die Gelegenheit, Fragen an die Senatorin zu stellen sowie Statements und Anliegen vorzutragen.

Wir danken der Wirtschaftssenatorin und allen Teilnehmenden für den konstruktiven und engagierten Dialog.
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Business Apps Network auf der conhIT 2016
 
Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Business Apps Network vom 19. bis 21. April an der conhIT, Europas führender Veranstaltung für Gesundheits-IT. Gemeinsam mit unseren Mitausstellern Schütze Consulting und nova motum® sprachen wir drei Tage lang mit zahlreichen Besuchern am Stand über moderne Geschäftsanwendungen und Apps für die Gesundheitswirtschaft.

Volker Kohl, Geschäftsführer von nova motum®, stellte in der mobile health ZONE aktuelle Daten zur Entwicklung iOS Apps im Bereich Medizin, Fitness und Gesundheit vor, deren Zahl täglich von der AppQualifier Datenbank erfasst wird.

Jorg Godau, Bereichsleiter Entwicklung bei Schütze Consulting, sprach im Rahmen der IT-Security Tour über die Pseudonymisierungslösung ethicalDataServices.

Wir bedanken uns bei den Besuchern unseres Standes und freuen uns über die vielen neuen Kontakte.
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Kick-Off 2016: BIG DATA im IT-Mittelstand
 
Am 19. Februar veranstaltete das Business Apps Network im 25hours Hotel Bikini Berlin mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung seinen Kick-Off 2016. Im Fokus der ausgebuchten Auftaktveranstaltung stand dieses Mal das Thema Big Data und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für den IT-Mittelstand.

Zunächst stellten Vertreter von IBM, Oracle, Amazon Web Services und Tableau Technologien und Partnerangebote für den Mittelstand vor. Anschließend wurden in drei Workshops Anwendungsszenarien von Big Data in der Verwaltung, im Gesundheitswesen sowie in Industrie und Dienstleistungsgewerbe erarbeitet und konkrete Ansatzpunkte für die Netzwerkarbeit entwickelt.

Beim abendlichen Get-Together gab es schließlich Gelegenheit, den spannenden Tag bei persönlichen Gesprächen in nettem Ambiente ausklingen zu lassen und Pläne für gemeinsame Projekte und Aktivitäten zu schmieden.

Wir danken allen Teilnehmenden für den tollen und inspirierenden Tag.
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Deep Tech Award 2015 vergeben
Bildquelle: Ines Weitermann/ Presse & Marketing
 
Das Business Apps Network hat gemeinsam mit dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg, SIBB e.V, und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung fünf Berliner Unternehmen mit dem ersten Deep Tech Award für innovative Hardware und systemnahe Software ausgezeichnet.

pikkerton GmbH, R3 - Reliable Realtime Radio Communications GmbH , Rohde & Schwarz SIT GmbH, Senic GmbH und Sicoya GmbH heißen die Preisträger des mit insgesamt 50.000 Euro dotierten ersten Deep Tech Award. Die Preisverleihung fand am 10. Dezember im Rahmen des SIBB-Summit im orangelab statt. Die Urkunden wurden durch Cornel Pampu, Referatsleiter IKT, Medien, Kreativwirtschaft bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und die SIBB-Vorstände Thomas Schröter und Dirk Stocksmeier übergeben. In die Bewertung der Fachjury flossen der Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmale, Vorteile und Mehrwert aus der Nutzerperspektive ebenso ein, wie das vorhandene Marktpotenzial, das Datenschutz- und Datensicherheitskonzept und das Design.

Die Preisträger im Einzelnen:

pikkerton GmbH
2004 gegründet, beschäftigt die Berliner pikkerton GmbH derzeit 12 Mitarbeiter. Unternehmensgegenstand ist die Konzeptionierung, Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von elektronischen Geräten und Systemen, insbesondere im Bereich der drahtlosen Sensornetzwerke. Hauptaspekte der Entwicklungen sind zuverlässiger Datentransport von aktuellen und qualitativ hochwertigen Sensordaten sowie Ultra-Lowpower-Designs für einen langjährigen und stabilen Batteriebetrieb. Über virtuelle Sensorkonstrukte können beliebige Daten miteinander kombiniert und als neuartige Sensoren in die Netzwerke integriert werden. Somit können z. B. Kommunikationsbandbreiten minimiert und Datenqualität erhöht werden oder z. B. Testdaten zur Fehlertoleranzanalyse / SLA-Überprüfung von Systemen in die Netzwerke injiziert werden. pikkerton realisierte bereits verschiedene Hightech-Forschungs- und Entwicklungsprojekte erfolgreich.

In der Jurybegründung heißt es: Diesen Satz haben Sie sicher schon mal gehört: „Die meisten Unfälle passieren zu Hause.“ Wussten Sie auch, dass hier Stürze die häufigste Unfallursache sind? Allein im Jahr 2012 starben mehr als 6.200 Menschen über 65 Jahre an den Folgen eines Sturzes.
Die pikkerton GmbH hat mit dem SC-100 ein Sturzerkennungsgerät für zu Hause entwickelt, das im Notfall selbstständig Hilfe ruft. Über eine integrierte Freisprecheinrichtung kann zudem Kontakt zu zuvor festgelegten Kontaktpersonen aufgenommen werden. Das System funktioniert für sich allein und ist optisch unaufdringlich – vergleichbar einem Lichtschalter. Ausgewertet werden lediglich Merkmale wie Ausrichtung der Person – steht sie? liegt sie? – sowie Bewegungsrichtungen, insbesondere in Richtung Boden sowie eine anschließende Aktivitätsüberprüfung.
Was die Jury überzeugt hat, ist die Einfachheit des Systems: SC-100 lässt sich in nur drei Minuten installieren, arbeitet ohne bildgebende Verfahren und fällt die Entscheidung, ob ein Sturz stattgefunden hat, aufgrund weniger, aber akkurat erfasster Daten eigenständig. Die Privatsphäre bleibt dabei jederzeit geschützt: Weder Video- noch Audiodaten verlassen die Wohnung oder werden gespeichert.

R3 - Reliable Realtime Radio Communications GmbH
Die R3–Reliable Realtime Radio Communications GmbH (R3Coms) ist ein junges Berliner High-Tech StartUp. R3Coms entwickelt hochzuverlässige Echtzeit-Funkkommunikationssysteme. Als Partner des Berliner Industrie 4.0 Netzwerks erarbeitet R3Coms in Kooperation mit Partnern in Industrie und Wissenschaft kabellose Übertragungslösungen für Smart Factories. Im Verbund mit Automotive und Aerospace OEMs entwickelt R3Coms darüber hinaus flexible Intra-Vehicle Funklösung als Alternative zu etablierten Kabelbus-Systemen. Außerdem engagiert sich R3Coms in der Entwicklung taktiler Netzwerke.

In der Jurybegründung heißt es: Das Startup R3 Reliable Realtime Communications GmbH entwickelt Echtzeit-Funkkommunikationssysteme, die für die Echtzeitsteuerung in Industrie-4.0-Umgebungen und der Intra-Vehicle-Vernetzung geeignet sind. Solche Funksysteme müssen die für solche Anwendungen notwendigen hohen Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllen. Die von R3 entwickelte EchoRing-Technologie stellt hierfür einen hochgradig innovativen Ansatz dar. Sie wendet den klassischen Token-Passing-Ansatz in der drahtlosen Domäne in neuartiger Weise an, um das Koordinationsproblem für den Medienzugriff zu lösen und dabei für die angestrebten Einsatzbereiche notwendige, sehr anspruchsvolle Quality-of-Service-Eigenschaften zu erzielen: Es werden Safety Integrity Levels SIL2 bis SIL4 bzw. ASIL2 bis ASIL3 erreichbar. Die von der R3 Reliable Realtime Radio Communications GmbH entwickelte Technologie stellt damit eine sehr vielversprechende und tiefe Innovation dar, die das Vordringen von drahtloser Kommunikation in vielfältige neue Anwendungsgebiete ermöglicht.

Rohde & Schwarz SIT GmbH
Die Rohde & Schwarz SIT GmbH wurde 1991 in Berlin gegründet und entwickelt hardwarebasierte Verschlüsselungsprodukte und IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und staatliche Institutionen. Rohde & Schwarz SIT entwickelt und produziert ausschließlich in Deutschland, ist u.a. NATO-Ausrüster und seit 2004 Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland. Das Unternehmen bietet Lösungen für hochwirksamen Schutz von Informationen, ganz gleich ob es sich um Industrie-Know-how oder Angelegenheiten der nationalen Sicherheit handelt. Rund 130 Mitarbeiter sind an den Standorten Berlin-Adlershof (ca. 85) und Stuttgart (ca. 45) für das Unternehmen tätig, das als Tochterunternehmen der Rohde & Schwarz - Firmengruppe über ein internationales Vertriebs- und Service-Netzwerk in über 70 Ländern verfügt.

In der Jurybegründung heißt es: Mit dem Deep Tech Award 2015 ausgezeichnet wird die „SITLine ETH40G“, eine Sicherheitslösung für Netzwerke, die bereits auf der Sicherungsschicht, also auf OSI Layer 2, ansetzt. Dies ermöglicht einen für die höheren Schichten transparenten Betrieb und dadurch eine einfache Integration in bestehende Infrastrukturen sowie eine hohe Flexibilität. Einsetzbar ist die prämierte Lösung nicht nur für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, sondern auch in vollvermaschten Topologien ohne Single Point of Failure. Das von Rohde & Schwarz SIT dargestellte kryptographische Konzept überzeugt. Dank einer hochentwickelten Hardwarebasis werden außerdem sehr niedrige Verarbeitungslatenzen und hohe Datenraten auf kompaktem Raum (1 HE) erreicht. Besonders überzeugten die Jury auch das Augenmerk auf geringen Energieverbrauch sowie das Wartungskonzept, das sowohl Betriebskosten als auch Elektroschrott minimiert. Die ausgezeichnete Lösung von Rohde & Schwarz SIT stellt ein Musterbeispiel für in Berlin entwickelte "Deep Tech" dar.

Senic GmbH
Die Senic GmbH ist ein Startup aus Berlin Kreuzberg. Ihr erstes Produkt ist ein frei programmierbarer Controller für smarte Devices wie zum Beispiel Thermostate, Licht und Lautsprecher mit dem Namen NUIMO. NUIMO ist ein Bluetooth Controller, der sich mit Smart Home-Geräten verbindet und diese intuitiv steuert. Er hat vier Eingabemöglichkeiten: Einen haptischen Button um z.B. eine Lampe ein- und auszuschalten, ein Rad, mit dem man die Helligkeit steuern kann, eine Oberfläche, die dem Nutzer ermöglicht, die Farbe der Lampe zu wechseln, sowie eine Gestensensorik, die die berührungslose Steuerung ermöglicht. NUIMO wird mit dem Smartphone oder dem Computer des Benutzers über Bluetooth verbunden.

In der Jurybegründung heißt es: NUIMO ist eine 100%ige Eigenentwicklung der Senic GmbH aus Berlin, deren innovatives Design die Jury davon überzeugt hat, dass dieser Controller noch wesentlich mehr Einsatzmöglichkeiten bietet als nur im Haushalt, u. a. für die Automobilbranche oder die Möbelindustrie. Senic GmbH überzeugte auch durch das technische Konzept. So wurde auf die Verwendung von Displays verzichtet und durch die Reduktion auf einfache Gesten ein sogenanntes „natural user interface“ geschaffen. Das Produkt NUIMO erfordert keine Internetverbindung, sodass die Datenkommunikation lokal im LAN erfolgt. Folglich werden auch keine personalisierten Daten übertragen. Ein eigenes Benutzerkonto ist im Gegensatz zu anderen Smart Home-Lösungsanbietern nicht notwendig. Aus unserer Sicht ein wichtiger Aspekt, um Datenschutz und Datensicherheit zu garantieren.

Sicoya GmbH
Die Sicoya GmbH ist ein Anfang 2015 gegründetes Spin-off aus der TU Berlin. Das Team aus derzeit 13 Mitarbeitern entwickelt neue innovative Schaltkreise für optische Datacenter-Verbindungen unter Anwendung der Photonik. Darum geht es im Wettbewerbsbeitrag: Der globale Datenverkehr wird mehr und mehr in den Datacentern verarbeitet und gespeichert. Hierfür wird aber eine Degression der Kosten für optische Verbindungen erforderlich sein, damit die benötigte Bandbreite weiterhin effizient skalieren kann. Sicoya hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine neuartige Verbindungstechnologie zu schaffen, die keinen Flaschenhals bei der Datacenterperformance im Bereich der optischen Verbindungen entstehen lässt. Die Produktentwicklung konzentriert sich daher auf 4x25 Gb/s Transceiverchips für intra-Datacenterverbindungen bis zu 2 km Länge. Sicoya entwirft das Chip-Design – die Produktion erfolgt in einer kommerziellen Chipfabrik.

In der Jurybegründung heißt es: Sicoya nutzt eine sehr innovative Prozesstechnologie für die Kointegration optischer Modulatoren und Photodetektoren auf dem demselben Chip. Neben der Senkung der elektrischen Leistungsaufnahme entstehen vor allem deutliche Kostenvorteile in der Produktion, da die Produktionsschritte beim Packaging drastisch reduziert werden. Überzeugt hat die Jury der innovative Einsatz von photonischen Komponenten mit viel kleinerem Flächenbedarf im Vergleich zu den elektronischen Komponenten. Die Kerntechnologie umfasst den weltweit kleinsten Siliziummodulator, von dem mehr als 10.000 Stück auf einem Quadratmillimeter prozessiert werden können. Diese Größenreduktion bedeutet vor allem eine höhere Energieeffizienz im Hinblick auf die Nutzung des Lichtes aus der Laserquelle. Die Jury ist überzeugt, dass Sicoya mit seiner Technologie ein starker Player im Weltmarkt werden kann.
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Mitgliedertreffen zum Thema Sensorik
Klicker / pixelio.de
 
Moderne Sensorik und Messtechnik übernehmen bei der Digitalen Transformation der Gesellschaft eine Schlüsselfunktion. Die sensorische Erfassung der Umwelt ist eine wichtige Grundvoraussetzung für das Internet der Dinge. Vor diesem Hintergrund widmete sich das Mitgliedertreffen am 27. November dem Thema Sensorik.

Als externe Gäste konnten wir Tim Lange, Vorstand der casenio AG, und Mathias Jugel, Geschäftsführer der ubirch GmbH, begrüßen. Herr Lange stellte die intelligenten Hilfe- und Komfortsysteme seines Unternehmens und die zahlreichen darin verbauten Sensoren vor. Herr Jugel präsentierte das Projekt "Finding Europe With Lights" sowie verschiedene aktuelle Entwicklungen. Wir danken unseren Gästen für die inspirierenden Einblicke und die angeregte Diskussion.
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Business Apps Network auf der MEDICA 2015
 
Das Business Apps Network beteiligte sich vom 16. bis 19. November an der MEDICA, der weltweit größten Medizinfachmesse. Auf unserem Gemeinschaftsstand in Halle 15 (Informations- und Kommunikationstechnik) präsentierten unsere Partner nova motum®, Schütze Consulting und Scopeland ihre Produkte und Lösungen für das Gesundheitswesen, Wissenschaft und Forschung - von mobiler Konnektivität über Pseudonymisierung bis hin zu maßgeschneiderten und flexiblen Anwendungslösungen.

Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Standes und freuen uns über die vielen neuen Kontakte.

 
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Erster Deep Tech Award ausgelobt
 
DER BERLINER DEEP TECH AWARD

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung schreibt gemeinsam mit dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e.V. und dem Business Apps Network im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne log in. berlin. erstmalig den Deep Tech Award aus. Gesucht werden anwendungsorientiere und erprobte Lösungen und Produkte im Bereich Hardware und systemnahe Software, die sich durch einen hohen Innovationsgrad und großes Zukunftspotenzial auszeichnen. Dazu zählen beispielsweise:
 
  • zukunftsweisendes neuartiges und innovatives Hardware-Design: neue Chip- und/oder Rechnerarchitekturen, Hardwareunterstützung für spezifische Aufgabenfelder
  • neuartige Sensoren und Aktoren
  • Innovationen für Kommunikationsinfrastrukturen: neue Übertragungsverfahren Routing- und Weiterleitungsstrategien, innovative Netze und Kommunikationsprotokolle
  • mobile Hardwarekomponenten, einschließlich neuartiger Zusatzhardware für mobile Endgeräte
  • hocheffiziente Algorithmen, insbesondere solche mit kreativer Nutzung von spezieller Hardware oder Infrastruktur
  • innovative IT-Security-Lösungen: Sicherheits-Hardware, systemnahe Security

Die Einreichfrist endete am 20. November.


HINTERGRUND

Berlin ist ein führender Standort für Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland und Europa. In der Hauptstadt erwirtschaften etwa 7.300 IT-Unternehmen mit fast 63.500 Mitarbeitern jährlich einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.

Für die erfolgreiche Gestaltung des Digitalen Wandels ist neben guter Software vor allem innovative Hardware entscheidend. Der gegenwärtige Digitalisierungsschub sorgt für eine Renaissance der Hardware. So bilden etwa intelligente und vernetzte Gegenstände die wesentliche Grundlage für das Internet der Dinge. Auch im Bereich Hardware ist Berlin längst bedeutender Impulsgeber. Neben unzähligen Start-Ups behaupten sich seit langem viele hochspezialisierte kleine und mittelständische Unternehmen erfolgreich auf dem Markt. Acceleratoren und Inkubatoren sind wie Festivals und Konferenzen Ausdruck einer florierenden Hardwareszene voller Aufbruchsstimmung. Die herausragende Innovationskraft der Stadt spiegelt sich nicht zuletzt in der Ansiedlung des Cisco Innovation Centers wieder.

Die steigende Nachfrage nach innovativer Hardware kann sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber entwickeln, der es der Stadt erlaubt, an ihre langjährige Industrietradition anzuknüpfen. Gleichzeitig ist die Hardwareentwicklung mit besonderen Herausforderungen wie langen Entwicklungsprozessen, hohen Innovationskosten und großem finanziellen Risiko verbunden. Mit den Auszeichnungen wollen wir die Innovationskraft von aufstrebenden Start-Ups und etablierten Unternehmen würdigen und Aufmerksamkeit für „Hardware Made in Berlin“ erzeugen.


ZEITRAHMEN
 
31. Oktober Bekanntmachung des Aufrufs und Start der Einreichfrist
20. November Ende der Einreichfrist von Bewerbungen
10. Dezember Bekanntgabe der Preisträger und Preisverleihung auf dem SIBB-Summit


PREISE UND PREISGELDER

Verliehen werden bis zu fünf „Deep Tech Stars“. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld dotiert. Die Preisträger des Wettbewerbs sowie deren Produkte und Lösungen werden über die Medien des Veranstalters sowie der Kooperationspartner kommuniziert. Die Preisverleihung findet am 10. Dezember im Rahmen des SIBB-Summit im orangelab Berlin statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND AUSWAHLKRITERIEN

Zum Wettbewerb zugelassen sind im Land Berlin niedergelassene Unternehmen. Einreichungen kleiner und mittlerer Unternehmen sind ausdrücklich erwünscht. Gesucht werden anwendungsorientiere und erprobte Lösungen und Produkte im Bereich Hardware und systemnahe Software, die sich durch einen hohen Innovationsgrad und großes Zukunftspotenzial auszeichnen.

Bei der Bewertung durch die unabhängige Jury werden folgende Kriterien berücksichtigt:
 
  • Innovationsgrad/Innovationshöhe
  • Eigenständigkeit des Wettbewerbsbeitrages und Alleinstellungsmerkmale (USPs)
  • Vorteil und Mehrwert aus Nutzerperspektive
  • Marktpotenzial
  • Datenschutz- und Datensicherheitskonzept
  • Ggf. Hardwaredesign


DIE JURY

Die Gewinner werden durch eine unabhängige Fachjury gekürt:
 
  • Prof. Dr. Tobias Friedrich, Hasso-Plattner Institut für Softwaretechnik GmbH
  • Tim Lange, Casenio AG
  • Michael Pemp, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
  • Prof. Dr. Björn Scheuermann, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Thomas Schröter, SIBB e. V.
  • Jens Tamm, unabhängiger IT-Berater


FORMALE RAHMENBEDINGUNGEN DER EINREICHUNG DES WETTBEWERBSBEITRAGES
 
  • Alle Rechte an dem Wettbewerbsbeitrag bleiben beim Einsender. Die Einreichung von mehreren Wettbewerbsbeiträgen ist zulässig. Der Einsender stellt sicher, dass sein Wettbewerbsbeitrag frei von Rechten Dritter ist.
  • Der Einsender haftet gegenüber dem Ausrichter des Wettbewerbs dafür, dass der Wettbewerbsbeitrag/ die Einreichung keine Rechte Dritter verletzt.
  • Gegebenenfalls wird der Einsender den Ausrichter des Wettbewerbs von allen Ansprüchen und möglichen entstehenden Aufwendungen freistellen, die von dritten Personen wegen einer Rechtsverletzung geltend gemacht werden können.
  • Der Einsender erklärt sich mit Abgabe der Einreichungsunterlagen einverstanden, dass die eingereichten Arbeiten (Fotomaterial etc.) im Rahmen der Bewerbung, Dokumentation und Berichterstattung zum Wettbewerb durch den Ausrichter des Wettbewerbs verwendet werden dürfen und räumt hierzu alle erforderlichen Nutzungsrechte ein. Das Nutzungsrecht des Ausrichters ist nicht ausschließlich, aber zeitlich und räumlich unbeschränkt und bezieht sich auf alle bekannten und unbekannten Verwertungsarten.
  • Der Ausrichter des Wettbewerbs ist berechtigt, die im Rahmen des Wettbewerbs erlangten persönlichen Daten des Teilnehmers wie beispielsweise Namen oder Fotos an Dritte weiterzugeben, etwa an Medien. Sofern die Weitergabe nicht gewünscht ist, wird der Einreichende dem Ausrichter des Wettbewerbs bei der Einreichung schriftlich mitteilen, auf welche Daten sich der Wunsch der Nichtweitergabe bezieht.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, so bleibt hierdurch die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen unberührt.


EINZUREICHENDE UNTERLAGEN
 
  • Benennung eines inhaltlichen Ansprechpartners unter Angabe der Kontaktdaten inkl. Telefonnummer und E-Mailadresse für Rückfragen der Jury
  • Beschreibung des Unternehmens (max. 1.500 Zeichen)
  • Darstellung des Wettbewerbsbeitrags (max. 3.000 Zeichen)
  • Beschreibung der innovationsbezogenen Alleinstellungsmerkmale – Was ist das Neue am Wettbewerbsbeitrag? (max. 3.000 Zeichen)
  • Darstellung des Datenschutz- und Datensicherheitskonzepts (max. 1.500 Zeichen)
  • Ggf. Fotos und Zeichnungen als Anlage (max. 3)

Alle Wettbewerbsbeiträge, deren Unterlagen bis zum 20. November 2015, 24 Uhr per E-Mail an DeepTechAward2015@sibb.de beim SIBB e. V. eingegangen sind, die die maximalen Zeichenzahlen einhalten und den formalen Anforderungen des Wettbewerbs entsprechen, nehmen an dem Wettbewerb teil.


TRÄGERORGANISATIONEN

Der Deep Tech Award wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, dem Verband der Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg SIBB e.V. und Business Applications for the Mobile World e. V. organisiert.


KONTAKT BEI RÜCKFRAGEN

Robert Fröhlich

Business Applications for the Mobile World e. V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin

Tel.: +49 (0)30 408191-290

E-Mail: Robert.Froehlich@ba4mw.de


WEITERE INFORMATIONEN

PDF: Wettbewerbsaufruf Deep Tech Award 2015
PDF: Bewerbungsformular Deep Tech Award 2015
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Mitgliedertreffen zum Thema Versorgung
RainerSturm / pixelio.de
 
Beim Mitgliedertreffen am 14. Oktober stand das Thema IT in der Daseinsvorsorge im Mittelpunkt. Externe Gäste aus verschiedenen Organisationen stellten Ihre IT-Projekte dem Business Apps Network vor und diskutierten im Anschluss gemeinsam mit den Mitgliedern darüber.

Moritz Schönfelder von der AOK Nordost sprach über die Programme "AOK-Curaplan Herz Plus" und "AOK mobil vital". Marianne Trede-Beck vom Berliner Beirat für Familienfragen stellte das Berliner Familienportal vor. Schließlich berichtete Carsten Dittrich von der Deutsche Rentenversicherung Bund über das Verfahren der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) vor, das agil realisiert wurde.

Wir danken den Gästen für die spannenden und informativen Vorträge und den konstruktiven Erfahrungsaustausch.
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Mitgliedertreffen zum Thema
Versonnen / pixelio.de
 
Auf dem Mitgliedertreffen am 16. September ging es im Honigmond Hotel unter dem Stichwort "Smart Country" um Konzepte, die den ländlichen Raum durch vernetzte Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Digitalisierung technologisch fortschrittlicher, effizienter, grüner und sozial inklusiver machen können. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Markus Schwertel, Geschäftsführer der offenen Expertenplattform Internet & Gesellschaft Collaboratory (CoLab), dem Netzwerk die Ergebnisse der Initiative "Smart Country" vor. In der anschließenden Diskussion ging es um die sich wandelnde Sozialstruktur in vielen ländlichen Regionen und die damit einhergehenden Herausforderungen und Porenziale für intelligente IKT-Lösungen Lösungen.

 
https://smartcountry.collaboratory.de/
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15.04.2015  conhIT 2015
 
 
conhIT 2015
 
Die AG E-Health des Business Apps Network präsentiert sich derzeit auf der conhIT 2015 (Stand C 112 in Halle 4.2). Neben dem Geschäftsstellenteam freuen Sie folgende Netzwerkpartner auf Ihren Besuch:
 
Schauen Sie vorbei, informieren Sie sich über unsere Lösungen und Dienstleistungen und sichern Sie sich eine der heiß begehrten Sonnenbrillen.

Am 15. April pitcht die nova motum® Services & Consulting ab 14 Uhr in der „mobile health ZONE“ in Halle 4.2 ihre "Tinnitus Balance App", die sie für den Högerätehersteller Phonak entwickelt hat. Seien Sie dabei und stimmen Sie über die beste App im Bereich „Interaktion von Medizinern, Pflegern und Patienten" ab.
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25.02.2015  Kick-Off 2015
 
 
Kick-Off 2015
 
Am 25. Februar veranstaltete das Business Apps Network im Michelberger Hotel mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung seinen Kick-Off 2015. Zunächst sprach Johannes Kleske, Gründer der Unternehmensberatung Third Wave, über die aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich Wearables und die damit verbundenen Herausforderungen für die App-Entwicklung.

In den Workshops der Arbeitsgruppen E-Health, Public und Industry wurden anschließend die branchenspezifischen Schlüsselthemen für das Jahr 2015 identifiziert und diskutiert. Die Ergebnisse wurden dann zusammengefasst und im Plenum vorgestellt.

Beim abendlichen Get-Together gab es schließlich Gelegenheit, den spannenden Tag bei persönlichen Gesprächen in nettem Ambiente ausklingen zu lassen und Pläne für gemeinsame Projekte und Aktivitäten zu schmieden.

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre engagierte Beteiligung.
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